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8 Jahre ISE in Amsterdam: Heute mit Christoph Eppert, Projektleitung Integrated Systems Europe von 2012-2015 bei Sennheiser

In diesem Jahr findet die Integrated Systems Europe (ISE) zum letzten Mal in Amsterdam statt. Ein Anlass für uns, auf Sennheisers Präsenz bei der Messe zurückzuschauen.

Gestartet ist die Veranstaltung, die 2004 zum ersten Mal stattfand, mit 120 Ausstellern und 3.500 Messe-Besuchern. In den vergangenen Jahren ist die ISE zur weltweit größten AV-Messe avanciert – die ISE 2019 verzeichnete 1.300 Aussteller und mehr als 81.000 Besucher! Als etabliertes Branchen-Event bietet die ISE nicht nur eine beeindruckende Anzahl von ausstellenden Unternehmen aus Bereichen wie Digital Signage, Unified Communications und Education Technology, sondern auch ein umfassendes Weiterbildungsprogramm. Geschätzt wird die ISE aber vor allem als jährlicher Treffpunkt von Branchenvertretern aus der ganzen Welt.

Seit wann stellt Sennheiser Business Communication auf der ISE aus?

Business Communication wurde als eigenes Segment 2011 gegründet und vertritt Sennheiser seit 2012 auf der ISE. Unsere Fokusthemen sind Business und Education und dementsprechend dominieren am Messestand auch diese Themen. Eine Konstante bei unserem Messeauftritt ist, dass wir immer sehr großen Wert darauflegen, die Produkte für unsere Kunden erlebbar zu machen. Das funktioniert zum Beispiel besonders gut in unserem Live Demo Room.


Wie hat sich die ISE in den letzten Jahren verändert?

Die Messe ist unglaublich gewachsen. Ursprünglich gestartet als kleine, eher regionale Veranstaltung, hat sie mittlerweile das Schwester-Event InfoComm als weltweit größte AV-Messe abgelöst. Eines der Themen, das in den vergangenen Jahren auf der ISE massiv an Bedeutung gewonnen hat, ist die IT-Integration.


Was hat sich in den vergangenen Jahren durch die Digitalisierung im Audio-Bereich verändert?

Themen wie Netzwerk-Architektur und Integration in Unternehmensnetzwerke werden immer wichtiger. Anfangs hat man nur vereinzelt Geräte digital kontrolliert und es gab viele unterschiedliche Lösungen, um Audio über ein Netzwerk zu übertragen. Die Anzahl der Standards hat sich mittlerweile stark reduziert. In unseren Geschäftsbereichen hat sich Dante™ klar herauskristallisiert. Ein großer Vorteil der Digitalisierung ist, dass man bei AV-Installationen deutlich weniger Kabel benötigt. Allerdings erhöht sich der Abstimmungsbedarf mit neuen Bereichen wie der IT, vor allem in Bezug auf das Thema IT-Sicherheit.

Sennheiser Messestand auf der ISE 2012

Wie positioniert sich Business Communication mit dem Messethema „Campus-wide Audio“ auf der ISE 2020?

Sennheiser zeigt mit dem Portfolio des Segmentes Business Communication Lösungen für Unternehmen und Universitäten, die sich hervorragend in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Neben der bekannten Sennheiser-Audioqualität legen wir Wert auf ein einfaches Service- & Wartungskonzept, das es den IT- und AV-Verantwortlichen ermöglicht, eine Vielzahl an Geräten zu verwalten und im Überblick zu behalten. Mit Lösungen wie MobileConnect haben wir das Thema Assistive Listening schon vor Jahren in die digitale Welt beziehungsweise auf das Smartphone geholt. Im Streamingbereich gibt es auch wichtige Neuerungen, die wir zusammen mit einer Erweiterung der SpeechLine Digital Wireless-Familie auf der ISE 2020 präsentieren werden.


Wie hast du persönlich die ISE bislang erlebt? Was ist dein ganz persönlicher Rückblick auf die ISE in Amsterdam?

Die ISE hat sich immens entwickelt in den letzten Jahren. Sie ist ein wichtiger Treffpunkt für alte Bekannte aus der gesamten Branche. Die ISE bietet die Möglichkeit für viele interessante Gespräche mit Kunden aus der ganzen Welt und ist immer eine gute Gelegenheit, um sich auch mit den eigenen Kollegen aus dem Vertrieb vertieft auszutauschen. Es fühlt sich irgendwie seltsam an, nächstes Jahr zum letzten Mal zur Messe nach Amsterdam zu fahren. 2020 ist für mich das neunte ISE-Jahr in Folge. Es fühlt sich ein bisschen an, als würde man demnächst in ein neues Haus ziehen. Vertrautes muss man zurücklassen, aber man ist voller Vorfreude und Neugier auf das Neue. Was ich bei der ISE 2021 definitiv nicht vermissen werde, ist das Schmuddel-Wetter. In Barcelona wird es im Februar bestimmt wärmer und trockener sein als in Amsterdam.


Vielen Dank, Christoph, für deine Zeit und das Gespräch!

www.sennheiser.com/ise



Christoph Eppert, ISE-Projektleiter für Sennheiser von 2012 bis 2015. Bei der ISE 2020 ist Christoph verantwortlich für das technische Set-up. Das nasskalte Februar-Wetter in Amsterdam wird er nicht vermissen. Ab 2021 findet die ISE in Barcelona statt.

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