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Interview Ron Holtdijk, neuer Direktor von Business Communication

Interview Ron Holtdijk

Ron Holtdijk (52) ist zum Direktor für Business Communication bei Sennheiser ernannt worden. Der Holländer war zuvor bei Bang and Olufsen tätig und bringt 25 Jahre Erfahrung in der Audioindustrie mit. Als Leiter der globalen B2B-Sparte hat er das Firmenportfolio sowie Markteintrittsstrategien in seinem Bereich entwickelt. Ron Holtdijk begann seine Audiokarriere im Jahr 1994 bei der Bose Corporation in den Niederlanden. In seiner Freizeit läuft er leidenschaftlich gern. Sein nächstes Ziel besteht darin, Sennheisers Strategie und Erfolg in der Business Communication voranzutreiben, insbesondere im Bereich der Deckenmikrofone sowie dem weiteren Ausbau von Sennheisers Engagement im Bildungsmarkt.

Interview Ron Holtdijk

Seit dem 1. Juni dieses Jahres sind Sie bei Sennheiser tätig. Wie hat das Unternehmen Sie in der Sennheiser-Familie empfangen?
Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Art, wie mich das Unternehmen willkommen geheißen hat, war eine überwältigende und außergewöhnliche Erfahrung. Die Gelegenheit, so viele Repräsentanten verschiedener Funktionen und Abteilungen gleich zu Beginn zu treffen, die Freundlichkeit jedes einzelnen, den ich kennengelernt habe, die Leidenschaft und der Stolz, die in all diesen faszinierenden Gesprächen zum Ausdruck kamen – all das war extrem hilfreich und beeindruckend. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, der gesamten Sennheiser-Gemeinschaft für dieses herzliche Willkommen zu danken. Selbst jene, mit denen ich nicht persönlich sprechen konnte, haben durch ihr Lächeln und ihre freundlichen Grußworte ihren Beitrag geleistet.


Sie haben umfassende Erfahrungen in der Audioindustrie. Was fasziniert Sie an diesem Sektor?
Das ist eine schwierige Frage. Da ich nun schon eine ganze Weile in dieser Industrie tätig bin, fasziniert mich wohl nichts mehr so leicht.


Bang and Olufsen, Bose und nun Sennheiser – was waren Ihre wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen Jahre in der Audioindustrie und warum?
Ich würde sagen, die Notwendigkeit, sich zu fokussieren. Die Audioindustrie ist ziemlich fragmentiert; zu versuchen, alles für alle anzubieten, ist kein Erfolgsrezept (es sei denn, man heißt Amazon). Für unseren Erfolg ist es ausschlaggebend, ein grundsätzliches Verständnis davon zu haben, wofür das eigene Unternehmen steht, und dies anschließend in eine effektive Strategie zu übersetzen. Das mag offensichtlich klingen, doch meinem Eindruck nach wird es oft vergessen oder sogar ignoriert. Das ist, denke ich, meine Antwort auf die vorherige Frage: Es erstaunt mich, dass so viele Unternehmen in der Audioindustrie noch immer das einfache Geschäftsprinzip ignorieren: Bleib bei dem, was du am besten kannst.


Was hat Sie dazu bewogen, sich Sennheiser anzuschließen?
Ich liebe die Frage ebenso sehr, wie es mir gefällt, sie zu beantworten. Zu allererst ist da die Marke. Ich mag es, wenn ich merke, dass ich mich aufrechter hinstelle, sobald jemand fragt: „Für wen arbeiten Sie?“ Bei Sennheiser, dieser ikonischen Marke, passiert mir das. Der zweite Teil meiner Antwort hat mit Menschen zu tun. Ich hatte mein Vorstellungsgespräch für diese Stelle im Februar. Das ist, wie viele von Ihnen wissen werden, der Monat der ISE (Integrated Systems Europe), der größten professionellen A/V-Ausstellung der Welt. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mir den Sennheiser-Stand anzuschauen. Dort sah ich zum ersten Mal das TeamConnect Ceiling 2. Es hat mich völlig umgehauen, und ich war sofort überzeugt. Nicht nur wegen der fantastischen Audioqualität und des herausragenden Sprachverständnisses, sondern auch (und vielleicht noch mehr) wegen der Leidenschaft und der Begeisterung, die diese Menschen während der Demonstration ausstrahlten. Das war einfach mitreißend. In dem Moment entschied ich: Sollte Sennheiser mir die Stelle anbieten, wäre es absolut töricht, sie nicht anzunehmen.


Wofür steht die Marke Sennheiser aus Ihrer Sicht, insbesondere die Abteilung für Business Communication?
Abgesehen davon, dass die Marke ein Synonym für Qualität ist, würde ich sagen, Sennheiser steht für die Realisierung von Begeisterung und die Lösung echter, hartnäckiger Probleme im Bereich der Audioverstärkung. Letzteres gilt definitiv für die Business Communication: Wenn ein Professor nicht gehört wird, ist seine Vorlesung umsonst; verzerrter Ton während eines Geschäftstreffens bedeutet für ein Unternehmen finanziellen Verlust. Eine Lösung für diese verbreiteten Audioprobleme anzubieten, ist das Markenzeichen von Sennheiser und insbesondere der Business Communication


Die Schlagwörter „Digitalisierung“ und „neue Arbeit“ sind derzeit in aller Munde. Mit seinen Produktlösungen Sennheiser Control Cockpit und TeamConnect Ceiling ist Sennheisers Unternehmenssparte in diesem Bereich stark aufgestellt. Was ist Ihre persönliche Meinung zu diesen Themen?
Ich stimme Ihnen absolut zu: Fernarbeit, virtuelle Teams, all diese Konzepte werden uns erhalten bleiben. Die Zeichen sind allgegenwärtig, ebenso wie die Probleme, die mit dieser neuen Art der Arbeit einhergehen. Sennheiser befindet sich in einer starken Position, ein effektives Gegenmittel für schlechte Sprachverständlichkeit und kontra-intuitive Audiosysteme zu bieten. Ich sage: Packen wir's an!


Welche Ziele streben Sie für den Business Communication Bereich bei Sennheiser an?
In erster Linie soll sie wachsen! Die Markttrends kommen, wie eben erwähnt, der Business Communication zugute. Das ist unsere Zeit. Ich möchte Sennheisers Business Communication zu einem festen Begriff machen, wenn es um Audiolösungen in sorgfältig ausgewählten Marktsegmenten geht. Lassen Sie mich ein Beispiel geben: Für den Markt der höheren Bildung zielen wir darauf ab, Campus-weites Audio anzubieten. Das passt gut zu dem, was wir mit unserer Sparte erreichen können (und sollten).


Was sind Ihre Führungsgrundsätze, und welche Art von Mitarbeiter wünschen Sie sich für Ihr Team?
Ich sehe mich gern als Vermittler. Ich betrachte jedes Mitglied meines Teams als Experte in einer bestimmten Materie, deshalb sehe ich meine Aufgabe darin, den Mitarbeitern den Weg dafür zu ebnen, ihre Arbeit zu machen und dabei erfolgreich zu sein. Ich applaudiere jedem, der Initiative zeigt (kleine und große) – ich mag Unternehmergeist und ermutige alle zu ständiger Verbesserung in allem, was wir tun.


Wir haben nun einiges über Ihre berufliche Seite erfahren. Gibt es etwas, das Sie uns über den Privatmann Ron Holtdijk erzählen möchten?
Gern. Ich bin in Amsterdam geboren und aufgewachsen, studierter Elektroingenieur, glücklich verheiratet und stolzer Vater zweier Kinder (mein Sohn ist 16 und meine Tochter 12). Als Familie sind wir viel gereist, und wir haben in verschiedenen Ländern gelebt. Nun, da wir zurück in den Niederlanden sind, musste ich meiner Familie versprechen, dass wir nicht noch einmal umziehen werden. Deshalb werde ich zur KG pendeln.


Sennheiser ist bekannt für seine Sparte Broadcast & Music. Viele Mitarbeiter spielen leidenschaftlich ein Instrument. Wie steht es mit Ihnen: Spielen Sie ein Instrument, und falls ja, welches? (Und wenn nicht, was ist Ihr liebstes Hobby?)
Ha, Sie haben mich erwischt! Ich werde Ihnen ein Geheimnis verraten: Ich bin so weit entfernt davon, ein Musiker zu sein, wie es nur geht – nicht freiwillig übrigens. Ich musste mich früh der Realität stellen: Mein Grundschullehrer ließ mich nur die Triangel spielen, und selbst daran scheiterte ich. Ich muss also mit Bedauern zugeben, dass Instrumente nicht mein Ding sind. Stattdessen laufe ich gern. Beim Laufen kann ich meinen Geist wandern lassen – das ist eine großartige Art nachzudenken. Manchmal singe ich heimlich beim Laufen, vielleicht steckt am Ende also doch ein Musiker in mir...


Vielen Dank für das Interview, Ron! Wir wünschen Ihnen einen guten Start bei Sennheiser und freuen uns auf die Weiterentwicklung des Business Communications-Bereich.

Klicken Sie hier für die offizielle Pressemitteilung:
https://de-de.sennheiser.com/mediaroom/ron-holtdijk-wird-neuer-director-business-communication-bei-sennheiser 


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